Angebote

Unser Arbeitskreis unterstützt das Labor für Molekulare Biotechnologie an der FH Südwestfalen in Iserlohn.

Leitung

Dipl.-Ing. Volker Adebahr

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

14.03.2019: Übungsfirma an der Fachhochschule Südwestfalen einzigartig in Deutschland

Die Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen, aber auch von Kosmetika, Lebens- oder  Futtermitteln unterliegt strengen Richtlinien was die Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und-umgebung betrifft. Diese Gute Herstellungspraxis , englisch Good Manufacturing Practice (GMP) ist gelebter Standard in der Industrie.

Im Rahmen des Hochschulstudiums wird Qualitätsmanagement in der Regel theoretisch behandelt. Nicht so an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Die Studierenden der Studiengänge Bio- und Nanotechnologien und Life Science Engineering haben hier die Möglichkeit im GMP Technikum Qualitätsmanagement aus der Praxis heraus zu lernen. „ Ich habe als Hochschullehrer viele didaktische Lehrmethoden erprobt und festgestellt, dass eine agile Übungsfirma mit der Ausstattung eines Biotechunternehmens gepaart mit praxisbezogener Projektarbeit den Studierenden die Komplexität des Qualitätsmanagements am besten erlebbar macht“ ist Prof. Dr. Kilian Hennes, Leiter des Labors für Biotechnologie überzeugt.

Das GMP Technikum bietet den Studierenden die vier Abteilungen Entwicklung, Herstellung, Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung, in denen sie beispielsweise die Projektaufgabe der Entwicklung eines Medizinproduktes für neuartige Therapien mit körpereigenen Stoffen nach den Kriterien der Guten Herstellungspraxis lösen. Dazu steht ihnen eine modernste technische Ausstattung zur Verfügung. „Im GMP Technikum verbinden sich somit fachliche Expertise und praktische Berufserfahrung in idealer Weise. Unsere Studierenden können auch ein GMP Zertifikat erwerben, ein Vorteil für den Eintritt ins Berufsleben“, erklärt Hennes.

Prävention, personalisierte Medizin und steigende Sicherheitsanforderungen werden vermehrt zukünftige Produkte in der Life Science prägen. Ziel der Entwicklungsarbeiten der Arbeitsgruppe im Labor ist es in diesem Zusammenhang, die Neuerungen der immunologischen, toxikologischen und medizinischen Grundlagenforschung in industriell realisierbare Technologien umzusetzen.

Die Gruppe entwickelt biotechnologische Nachweissysteme für die Prüfung von Medizinprodukten, Kosmetika, Arzneimittel, Trinkwasser und Umweltproben. Für die Nachweisssysteme werden Mikroreaktortechnologien mit der Molekular- und Zellbiologie kombiniert. Das Labor leistet einen Beitrag zur industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung im Dienst der Gesundheit der Haut und bearbeitet aktuell:

  • Organotypische Prüfsysteme
  • Produktionssysteme zur Phagentherapie
  • Verfahren zur Hautdesinfektion

Die Technologieplattform des Labors für Molekulare Biotechnologie am GMP-Technikum ist interdisziplinär, nach dem Stand der Technik aufgebaut und umfasst die folgenden Ausstattungen:

  • Reinraumtechnik Klasse A in B
  • Zellbiologische Ausstattung
  • Mikrobiologische Ausstattung
  • Molekularbiologische Technologien inklusive
  • Next Generation Sequencing
  • Immunologische Assayplattformen
  • Diaphragmalyse
  • Kryotechnologie

Die Mehrzahl der F&E-Vorhaben sind ZIM-geförderte Kooperationsprojekte. Das Technikum wird organisiert auf der Basis eines Qualitätsmanagementsystemes gemäß GMP, ISO 13485 und ISO 17025.

 

aus https://www4.fh-swf.de/de/home/ueber_uns/pressemitteilungen/pressearchiv/index.php?pressInfoId=3335

6.5.2019: Übungsfirma sichert Industriebezug im Studium

GMP- Technikum an der Fachhochschule Südwestfalen eingeweiht. Bundesweit einzigartige Einrichtung

Iserlohn. Mit einer kleinen Feierstunde wurde das neue GMP-Technikum an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn eingeweiht. GMP (Good Manufacturing Practice) bedeutet „Gute Herstellungspraxis“ und stellt sicher, dass bei den Produktionsabläufen und der –umgebung zur Herstellung von Arzneimitteln, Kosmetika und Lebensmitteln höchste Qualitätsstandards eingehalten werden.

Mehr als eine Millionen Euro hat die Fachhochschule Südwestfalen, unterstützt von der Wirtschaft, in die Einrichtung des Technikums investiert. Damit verfügt die Iserlohner Hochschule über eine einzigartige Ausbildungsmöglichkeit für die Studierenden des Studiengangs Life-Science Engineering“, verdeutlichte Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt in seiner Begrüßung. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Industrie und Hochschule beglückwünschte auch Dr. Michael Lohmeyer vom Mikrobiologischen Labor Dr. Lohmeyer GmbH in Münster die Hochschule zu „diesem fabelhaften Vorhaben“ und betonte, dass heute die Mikrobiologie aus keinem Bereich unseres Alltags- und industriellen Lebens wegzudenken ist: „ denn Mikroorganismen finden sich überall“.

 

Das GMP-Technikum ist Teil des Ausbildungskonzepts des neuen Master-Verbundstudiengangs Life-Science Engineering. Der Studiengang verbindet Ingenieurwissenschaften  und Lebenswissenschaften und beschäftigt sich insbesondere mit der praktischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Realisierung technischer Produkte oder Verfahren in den Industriesparten Biotechnologie, Medizintechnik, Pharmazie, Lebensmittel, Kosmetik und Analytik.

Eine Besonderheit ist der klare Industriebezug während des gesamten Studiums. Und hier kommt das GMP-Technikum ins Spiel. Die nach internationalen Standards konzipierte Einrichtung bildet für die Lehre ein vollständiges Life Science Unternehmen ab, das die Studierenden praxisnah in die Bereiche Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Qualitätsmanagement einführt und in dem reale Industrieprojekte bearbeitet werden. „Damit bilden wir passgenau die Mitarbeiter*innen aus, die die Industrie heute braucht“, betonte Laborleiter Prof. Dr. Kilian Hennes, „und wir befördern damit auch gleichzeitig den Technologietransfer in die Wirtschaft und Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus. Als eine von nur wenigen bundesweiten Hochschulen bietet die Fachhochschule Südwestfalen ihren Studierenden auch an, ein entsprechendes GMP-Zertifikat zu erwerben. „Die Unternehmen stehen heute im internationalen Wettbewerb und können nur mit interdisziplinär aufgestellten Mitarbeiter*innen punkten, die gut qualifiziert sind und die Regularien beherrschen. Mit unseren Studieninhalten und unserer High-Tech-Ausstattung bieten wir genau die Ausbildung, die die Industrie heute braucht“, ist Hennes überzeugt.

Im Rahmen der Feierstunde stellte Dipl.-Ing Volker Adebahr vom Vorstand des VDI Lenne Bezirksvereins auch die neue, von ihm gegründete, VDI Regionalgruppe Life Science Engineering vor. Für sein Engagement erhielt er die Ehrenmitgliedschaft im Förderverein der Fachhochschule Südwestfalen e.V.

 

siehe auch:

21.09.2018: Neuer Masterverbundstudiengang Life Science Engineering mit 30 Studierenden erfolgreich gestartet

31.07.2018: Berufsbegleitend Master of Life Science Engineering studieren (youtube)

11.06.2018: Fachhochschule Südwestfalen startet Deutschlands einzigen berufsbegleitenden Masterstudiengang Life Science Engineering

Der VDI Lenne BV

Herzlich willkommen beim Lenne Bezirksverein des VDI

Gegründet 1865

100-jähriges Bestehen 1965
- 1.089 Mitglieder

150-jähriges Bestehen 2015
- 1.715 Mitglieder

Kontakt zum VDI

Ihre Ansprechpartnerinnen

Kathrin Hopp

Silke Terbeck

Spannstiftstr. 16, 58119 Hagen

+49 (0) 2334 - 8083 299 

E-Mail: lenne-bv@vdi.de

 

© 2019 VDI Lenne BV. All Rights Reserved.

Search