Schüler*innen des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn verbringen Profilwoche in der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. 26 Schüler*innen des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn erlebten die perfekte Ergänzung zum MINT Unterricht an ihrer Schule. Im Rahmen der Profilwoche tauchten sie tief ein in den praktischen Laboralltag an der Fachhochschule Südwestfalen. Eine Woche lang, jeden Tag neue Themen, neue berufliche Perspektiven, immer hautnah an der industriellen Praxis.

Robotertechnik, Mikro- und Nanoanalyse, Medizintechnik, Mikrocomputertechnik, CAD, Internettechnologie, Automobil-Lackierung und am letzten Tag die Kunststofftechnik, eine große Bandbreite an aktuellen technischen Themen erwartete die MGI-Schüler*innen bei den Labortagen in der Iserlohner Fachhochschule.

Bild: Daniela Ronneburg-Schäfer leitete den Workshop in der Kunststofftechnik und stellte den Schüler*innen vor, welche Produkte aus Kunststoff bestehen

Dass Schüler*innen Fingerprothesen bauen und anschließend noch programmieren oder Spritzgießen von Kunststoffen kennenlernen, kommt wahrscheinlich einigermaßen selten vor. Nicht, weil sie sich nicht dafür interessieren, sondern ganz einfach deshalb, weil in den Schulen selbst die Ressourcen fehlen. „Das ist absolut Klasse“, findet Lisanne, „und macht Lust auf eine technische Ausbildung oder ein Studium“. Auch die begleitenden Lehrer Susanne Beimen und Andreas Dorsch sind von den Möglichkeiten der Hochschule begeistert: „Die Betreuung ist perfekt, man hat wirklich ein absolut stimmiges Programm für uns auf die Beine gestellt“.

Unterstützung erhielt die Fachhochschule auch vom Lenne Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure. Reinhold Berlin, der seinerzeit selbst an der Fachhochschule Kunststofftechnik studiert hat, begleitete die Schüler*innen während der Woche. „Gerade Kunststoffe sind bei den Schüler*innen zurzeit in aller Munde“, viele denken dabei an Mikroplastik in Meeren. Das betrifft aber nur Kunststoffe, die im Verpackungsbereich verwendet werden. Die meisten Kunststoffprodukte werden aber über einen sehr langen Zeitraum benutzt und sind daher, auch aufgrund ihrer Recyclingmöglichkeiten, nachhaltig“, meint Berlin.

Text und Bilder aus den Pressemitteilungen der FH SWF

 

Bericht im Stadtspiegel vom 15.2.2020, Nr. 6231/3:

 

Schüler*innen des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn besuchen in ihrer Profilwoche die Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid

Lüdenscheid. Etwa 25 Schüler*innen des Märkischen Gymnasium in Iserlohn erleben in diesen Tagen so etwas wie die perfekte Ergänzung zum MINT-Unterricht an ihrer Schule. Im Rahmen einer Profilwoche tauchen sie tief in den praktischen Laboralltag an der Fachhochschule Südwestfalen ein. Jeden Tag neue Themen, jeden Tag neue berufliche Perspektiven, jeden Tag hautnah an der Praxis. Am Dienstag lernten die Schüler*innen in den Laboren des Studiengangs Medizintechnik in Lüdenscheid.

Bild: Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Hielian Rietzscher (li.) und Angela Kallenbach-Thieltges (3.v.li.) lernen mit Schülerinnen im Hochschullabor.

Dass Schüler*innen Fingerprothesen bauen und anschließend auch noch programmieren, kommt wahrscheinlich einigermaßen selten vor. Nicht, weil sie sich dafür nicht interessierten, sondern ganz einfach deshalb, weil in den Schulen selbst die Ressourcen dazu fehlen. An der Fachhochschule Südwestfalen in Lüdenscheid ist das anders. Und davon profitierten jetzt 25 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn. Im Rahmen einer Profilwoche bauten sie aber eben nicht nur jene Prothesen, sondern versuchten sich auch in vielen anderen Facetten, die der Studiengang Medizintechnik so zu bieten hat.

„Das ist absolut Klasse“ findet die 17-jährige Lena, „ich bin naturwissenschaftlich sehr interessiert und nehme hier sehr viel mit“. Auch ihre Lehrerin ist von den Möglichkeiten an der Hochschule begeistert. „Die Betreuung ist perfekt, man hat wirklich ein absolut stimmiges Programm für uns auf die Beine gestellt“, sagt Susanne Beimen, die ihre Schüler*innen in dieser Woche begleitet.

Das Programm verdanken sie unter anderem Reinhold Berlin, der die Veranstaltung mit dem Lenne Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure organisiert. Das geht natürlich nicht ohne die engagierte Unterstützung vieler Hochschulmitarbeiter*innen. Hielian Rietzscher beispielsweise war sehr daran gelegen, den Gästen einen möglichst interessanten Tag in Lüdenscheid zu ermöglichen. „Deshalb haben wir viele Labore geöffnet“, erklärt die wissenschaftliche Mitarbeiterin“, „so bieten wir viele Themen, die wir dann in entsprechend kleinen Gruppen intensiv erarbeiten können“. Überhaupt ist Rietzscher vom Konzept der Profilwoche überzeugt. „Einen so langen Workshop vorzubereiten, ist zwar viel Arbeit, aber es macht Spaß und lohnt sich.“  Die Schüler*innen wussten die perfekte Ergänzung zu ihrem Unterricht jedenfalls sehr zu schätzen.

Text und Bilder aus den Pressemitteilungen der FH SWF

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