Dienstag, 10 Oktober 2017 00:00

Die Welt der Kunststoffe kennenlernen

MGI- Schüler verbrachten Labortag in der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. Die Premiere ist geglückt.13 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 nahmen gestern (09.10.2017) an der neuen Veranstaltungsreihe „Labortage“ teil, die das Märkische Gymnasium, der VDI und die Fachhochschule Südwestfalen in diesem Schuljahr gemeinsam veranstalten.

In der ersten Veranstaltung drehte sich alles um Kunststoffe. Konkret, um die verschiedenen Arten und Eigenschaften. „Die Schüler kennen von klein auf Kunststoffe aus ihrem Alltagsleben“, berichtet Prof. Dr. Andreas Ujma, „ wir möchten Ihnen an diesem Nachmittag spielerisch und altersgerecht die Unterschiede zeigen und darstellen, wie aus Kunststoffgranulat auch konkrete Produkte entstehen“.

Unterstützt wurde Ujma dabei von Mitarbeiterin Daniela Ronneburg, Reinhold Berlin vom VDI und den beiden Studenten Kris Kwiatkowski und Moritz Buczek, die beide im 5. Semester Kunststofftechnik an der Fachhochschule studieren. Aus räumlichen Gründen fand die Veranstaltung im Technikum des hochschuleigenen Instituts für Entsorgung und Umwelttechnik (IFEU) statt.

Die Schüler erhielten zu Beginn verschiedene Proben von Kunststoffen, die sie in unterschiedlichen Versuchen auf Optik, Bruch, Haptik, Kratzfestigkeit oder Brennbarkeit untersuchen mussten. Diese Ergebnisse wurden in eine Bestimmungstafel eingetragen um herauszufinden, ob es sich beispielsweise um PVC, Polystyrol oder eine andere Kunststoffart handelte. „Das ist ja echt unterhaltsam“, urteilte Mattes, als er die Brennbarkeit seiner Probe anhand der Flamme und des Geruchs untersuchte. Ziemlich daneben mit ihren Schätzungen lagen die Schüler bei der Frage nach der Anzahl der Kunststoffarten . „Es gibt allein mehr als 200 verschiedene Grundtypen“, erklärte Daniela Ronneburg und zeigte den Schülern auch verschiedene Mischformen beispielsweise mit Holzmehl oder anderen Materialien.

Krönender Abschluss war die Live-Produktion eines Kunststoffrohrs. Dazu lernten die Schüler einen Extruder kennen und erfuhren wie aus flüssiger Kunststoffschmelze ein hartes Kunststoffrohr wird. Die Schüler beindruckten nicht aber nur mit ihrer Wißbegierigkeit, sondern auch mit kritischen Einwänden. „Wie sieht es denn mit der Umweltfreundlichkeit aus?“, wollten sie von Daniela Ronneburg wissen. „Grundsätzlich zeichnen sich Kunststoffe durch eine hohe Recyclingfähigkeit aus und nach Gebrauch können sie auch zu anderen Produkten weiterverarbeitet werden“, warb die Kunststoffingenieurin für den Werkstoff. Im nächsten Monat steht das Thema Produktentwicklung und Konstruktion auf dem Programm.

Text und Bild: Birgit Geile-Hänßel, Pressesprecherin, Fachhochschule Südwestfalen

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